Fair Clubbing
www.fair-clubbing.ch
Willkommen
Die digitale Plattform für fairen Ausgang.

Wir bieten hiermit die Möglichkeit, rassistisch oder diskriminierend motivierte Einlassverweigerungen zu melden.

Die Best practice-Liste auf der Webseite ermöglicht zudem faire Ausgehmöglichkeiten zu finden. Clubs bei welchen es oft zu Gewaltvorfällen kommt, sollen gesammelt werden einerseits, anderseits sollen die guten Beispiele mit einem Fair-Clubbing Award ausgezeichnet werden. Wir sind überzeugt dass faire Einlassbedingungen und professioneller Umgang mit den Gästen der Gewaltprävention dient. Deshalb müssen sie von den Betreibern eingehalten werden.

Einlassverweigerungen in Ausgangslokalitäten dürfen nur erfolgen, wenn sie sich nach objektiven Gründen richten. So sind vertretbare Argumente für den Nichteinlass eine nichterreichte Alterslimite, übermässiger Alkoholkonsum, aggressives Auftreten, ein unangepasster Dresscode, ein bestehendes Hausverbot (die schwarze Liste) oder feuerpolizeiliche Richtlinien, sprich; wenn der Club bereits „voll“ ist.

Durchgeführte Umfragen und Medienberichte zum Beispiel zeigen, dass sich junge Erwachsene mit Migrationshintergrund, mehrheitlich Secondos, bei Nichteinlass in Ausgangslokalitäten subjektiv diskriminiert fühlen.

Hier setzt die Webseite an und geht weiter: Sie will Betroffenen, welche Opfer von unprofessionellen Verhalten der Clubs geworden sind, eine Stimme geben. Es soll eine Liste von Clubs erstellt werden, bei welchen es oft zu Gewaltvorfällen kommt.

Die Daten welche über das Meldeformular auf der Webseite eingehen, werden anonymisiert in einem Bericht der betreffenden Kantonsregierungen zugestellt. Die Regierungen werden darin aufgefordert, den Clubs Auflagen zur Behebung des Problems aufzuerlegen. Dabei werden auf der Webseite aber auch Clubs hervorgehoben, die ein faires Clubbing betreiben.